Freie interkulturelle Waldorfschule Mannheim

Bauvorhaben

Verschiedene Bauaufgaben – Gestaltung eines neuen Eingangsbereichs, Ausbau der Naturwissenschaften, der neuen Werkstätten und Oberstufenräume; Brandschutzgutachten.

Aus dem Wettbewerb für einen Erweiterungsbau mit Veranstaltungssaal und Werkstätten für die Freie Interkulturelle Waldorfschule im Jahre 2010 entwickelten sich mehrere Bauaufgaben innerhalb des Bestandsgebäudes.

Bauaufgabe

Im Erdgeschoss sollte eine neue Eingangssituation mit Stellmöglichkeit für Fahrräder und eine Fahrradwerkstatt geschaffen werden. Den Bereich galt es deutlich akzentuiert zur Straße hin zu gestalten. Innen spielerisch farbig beleuchtet, um ein lebendiges Entré zu schaffen.

Später konnten in den angrenzenden Räumlichkeiten eine Holzwerkstatt mit Format- und Bandsäge, Hobelmaschine und Spanabsaugung realisiert werden. Es entstanden zwei Holzwerkräume für Schüler mit Werkbänken und ein Raum zum Plastizieren.

Technische Daten

  • Bauzeitraum: 2010–2013
  • BGF ca. 1.300 m² (Brandschutz 16.000 m²)
  • Leistungen: Entwurf, Planung und Realisierung

Entwurfsidee

Die Beton-Hoffassaden wurde großflächig geöffnet und die Zwischenwände transparent gestaltet, sodass ein lichtdurchflutetes, freundliches Schaffen möglich wurde - unterstützt durch einen, der Kreativität zuträglichen Werkstatt-Charakter der Räume. Der Schulhof wurde zum Freilicht-Werkatelier: Schüler lernen von Schülern.

Im Obergeschoss wurde mit dem Ausbau der Naturwissenschaften ein Chemie- und Physiklabor zur Unterstützung eines anschaulichen und die Beobachtungsgabe fördernden Unterrichts mit Experimentiertischen und Digestorium geschaffen.

Zudem konnten durch die Umstrukturierung und Neugestaltung bestehender Flächen neue Räume für die Oberstufenschüler entstehen: ein Bewegungsraum, Projekträume und ein Oberstufen-Café.

Darüber hinaus wurde in unserem Hause das Brandschutzkonzept für den gesamten Gebäudekomplex erstellt.

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